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Disziplinen, die Wissenschaft untersuchen, sind in der Philosophie, Geschichte und Soziologie relativ gut etabliert. Die Psychologie der Wissenschaft hingegen ist ein Spätzünder, zeigt aber kürzlich Anzeichen der Kodifizierung. Die Autoren fördern diese Kodifizierung, indem sie die wachsende Literatur in der Entwicklungs-, kognitiven, Persönlichkeits- und Sozialpsychologie der Wissenschaft integrieren und überprüfen. Nur durch die Integration der Ergebnisse aus diesen Perspektiven können die grundlegenden Fragen im Studium des wissenschaftlichen Verhaltens beantwortet werden: Wer wird Wissenschaftler und welche Rolle spielen Biologie, Familie, Schule und Geschlecht? Werden Produktivität, wissenschaftliches Denken und Theorienakzeptanz durch das Alter beeinflusst? Welche Denkprozesse und Heuristiken führen zu erfolgreichen Entdeckungen? Welche Persönlichkeitsmerkmale unterscheiden Wissenschaftler von Nicht-Wissenschaftlern und herausragende von weniger herausragenden Wissenschaftlern? Schließlich, wie beeinflussen Intergruppenbeziehungen und soziale Kräfte das wissenschaftliche Verhalten? Ein Modell, das die konsensuellen empirischen Ergebnisse aus der Psychologie der Wissenschaft integriert, wird vorgeschlagen.
Feist et al. (Sun) haben diese Frage untersucht.