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Das Bewusstsein wächst, dass die Selbstberichterstattung über den Drogenkonsum, ob verschrieben oder nicht, bei Patienten mit chronischen Schmerzen, die mit Opioiden behandelt werden, oft unzuverlässig ist. Diese Tatsache ist der Suchtmanagement-Community wohlbekannt. Patienten können den Einsatz verschriebener Medikamente ungenau berichten, den Einsatz von nicht verschriebenen Medikamenten oder von anderen Ärzten verschriebenen Medikamenten nicht melden oder den Gebrauch von illegalen Drogen nicht melden. Obwohl es bisher keine anerkannten diagnostischen Kriterien für Sucht oder andere Formen des Missbrauchs von Medikamenten bei Patienten mit chronischen Schmerzen gibt, würden die meisten Kliniker zustimmen, dass das Bewusstsein für den unangemessenen Gebrauch von nicht verschriebenen Medikamenten oder illegalen Drogen durch einen Patienten relevant für das richtige Patientenmanagement ist. Daher kann die Nutzung externer Informationsquellen, wie z.B. Tests biologischer Materialien (z.B. Urin), Gespräche mit Angehörigen, die Durchsicht von medizinischen Unterlagen oder Informationen aus Programmen zur Überwachung von Verschreibungen, das Patientenmanagement verbessern. Von diesen Methoden hat das Urin-Toxikologie-Testing bei weitem die größte Erfahrung. Urin-Toxikologie-Tests können das Vorhandensein illegaler Drogen, wie Heroin oder Kokain, oder kontrollierter Substanzen aufdecken, die nicht von dem Arzt verschrieben wurden, der den Test anordnete (z.B. Hydromorphon bei einem Patienten, dem Oxycodon verschrieben wurde). Die Autoren überprüfen die Verwendung von Urin-Toxikologie-Tests zur Überwachung von Patienten mit chronischen Schmerzen, einschließlich laborbezogener Aspekte. Sie präsentieren auch Beweise aus aktuellen Studien, die darauf hindeuten, dass die bloße Überwachung des Verhaltens von Patienten in einer chronischen Opioidbehandlung nicht ausreicht, um potenzielle Probleme zu erkennen, die durch Urin-Toxikologie-Tests aufgedeckt werden könnten. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass, obwohl dringend weitere Forschung notwendig ist, es derzeit angemessen ist, routinemäßige Urin-Toxikologie-Tests bei Patienten mit chronischen Schmerzen, die mit Opioiden behandelt werden, durchzuführen.
Katz et al. (Mon.) untersuchten diese Frage.
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