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Internationale Studien haben gezeigt, dass die Prävalenz psychischer Erkrankungen und der grundlegende Beitrag, den sie zur allgemeinen Krankheitslast leisten, bei Kindern und Jugendlichen am größten ist. Trotz dieser hohen Belastung sind Jugendliche und junge Erwachsene die am wenigsten geneigte Bevölkerungsgruppe, Hilfe zu suchen oder professionelle Hilfe bei psychischen Problemen in Anspruch zu nehmen. Dieses Problem ist besonders problematisch, da unbehandelte oder schlecht behandelte psychische Störungen sowohl mit kurz- als auch langfristigen Funktionsbeeinträchtigungen verbunden sind, einschließlich schlechterer Bildungs- und Beschäftigungschancen, potenzieller Komorbidität, einschließlich Drogen- und Alkoholproblemen, und einem höheren Risiko für antisoziales Verhalten, einschließlich Gewalt und Aggression. Dieser Kreislauf schlechter psychischer Gesundheit schafft eine erhebliche Belastung für die junge Person, ihre Familie und Freunde sowie die Gesellschaft insgesamt. Australien ist beneidenswert positioniert, um das Wohlergehen junger Menschen erheblich zu verbessern, ihre Inanspruchnahme von psychischen Gesundheitsdiensten zu steigern und letztendlich die psychische Gesundheit zu verbessern. Hochprävalente, aber potenziell belastende Störungen wie Depressionen und Angstzustände werden von dem spezialisierten Dienst für psychische Gesundheit von Jugendlichen, headspace: der National Youth Mental Health Foundation, angepeilt. Eine Reihe von Frühen Psychose-Präventions- und Interventionszentren wird frühzeitige Interventionen für Krankheiten mit geringer Prävalenz und komplexen Krankheitsbildern bereitstellen. Online-Dienste wie ReachOut.com der Inspire Foundation, Youthbeyondblue, Kids Helpline und Lifeline Australia sowie evidenzbasierte Online-Interventionen wie MoodGYM sind ebenfalls kostenlos verfügbar, doch es bleibt eine große Herausforderung sicherzustellen, dass junge Menschen zur richtigen Zeit effektive, evidenzbasierte Hilfe erhalten. Dieser Artikel beschreibt die australische Innovation zur Gestaltung eines umfassenden Systems für psychische Gesundheit von Jugendlichen, das auf einem evidenzbasierten Ansatz, engagierter Interessenvertretung und insbesondere der Einbeziehung junger Menschen in das Design, die Entwicklung und die laufende Evaluation dieser Dienste basiert, um sicherzustellen, dass die Dienste kontinuierlich verbessert werden können.
Burns et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.