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Der allgemeine Konsens besagt, dass eine gestörte Identität eines der definierenden Merkmale der Borderline-Persönlichkeitsstörung ist. Bislang war es nicht möglich, eine allgemein akzeptierte Definition von Identität zu erreichen, und das klinische Phänomen der Identitätsstörung umfasst innere subjektive Zustände, die nicht direkt beobachtbar und zuverlässig bewertbar sind. In diesem Artikel wird eine vorläufige Definition von Identität vorgeschlagen und verschiedene Ebenen, Dimensionen und Kategorien der Identität werden umrissen. Wesentliche Elemente der Identitätsstörung oder Identitätsdiffusion bei BPD-Patienten werden beschrieben und in Beziehung zu anderen Aspekten der Borderline-Persönlichkeitsstörung gesetzt: Versagen bei der Mentalisierung, gestörte Beziehungen, impulsives oder nicht willentliches Verhalten, Gedächtnisdefizite, Dissoziation und dysfunktionale Selbstnarrative.
Carsten René Jørgensen (Tue,) untersuchte diese Frage.