Beeinflusst die Größe des linken Ventrikels die aus dem Gewebe-Doppler abgeleitete longitudinale Dehnung und Dehnungsrate in einem Schweinemodell?
Die aus dem Gewebe-Doppler abgeleitete longitudinale Dehnung und Dehnungsrate nehmen mit zunehmenden LV-Dimensionen ab, obwohl die Kontraktilität unverändert bleibt, was darauf hindeutet, dass sie stark belastungsabhängige Parameter sind.
ZIELE: Aus dem Gewebe-Doppler abgeleitete Indizes der Dehnung (Epsilon) und Dehnungsrate (SR) wurden entwickelt, um die regionale Herzfunktion zu bewerten. Der Einfluss der Größe des linken Ventrikels (LV) auf Epsilon und SR wurde jedoch bislang nicht eingehend untersucht. Ziel dieser Studie war es, zu bewerten, inwieweit die Herzgröße Epsilon oder SR beeinflusst. METHODEN UND ERGEBNISSE: Bei 21 anästhesierten Schweinen mit einem Gewicht von 12,5 bis 70,0 kg wurden Epsilon und SR sowie hämodynamische Parameter während kontrollierter Herzfrequenzen und unterschiedlicher Belastungsbedingungen bewertet. dP/dt korrelierte nicht mit dem Schweinegewicht, was auf eine konstante Kontraktilität während des Wachstums hindeutet. Die longitudinale Dehnung und SR waren in kleineren Herzen signifikant höher als in größeren Herzen. Die hyperbolische Korrelation zwischen dem Gewicht der Schweine und Epsilon sowie SR betrug r(2)=0,621 und 0,372, jeweils P<0,0001. Eine Erhöhung des Nachlast führte zu einer Reduktion der longitudinalen Epsilon (von -24,2+/-3,2 auf -12,1+/-5,5%, P=0,001) und SR (von -2,3+/-0,8 auf -1,3+/-2,4 s(-1), P=0,034), während eine Erhöhung der Vorlast Epsilon (von -26,4+/-10,3 auf -38,1+/-14,3%, P=0,006) und SR (von -2,3+/-0,9 auf -4,22+/-1,8 s(-1), P=0,002) erhöhte. FAZIT: Die longitudinale Epsilon und SR nehmen mit zunehmenden LV-Dimensionen ab, trotz unveränderter Kontraktilität. Diese Ergebnisse zeigen und bestätigen, dass die Herzgröße Epsilon und SR beeinflusst, die stark belastungsabhängige Parameter sind.
Rösner et al. (Mon,) studied this question.