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Zusammenfassung Dieser Artikel stützt sich auf Forschungsdaten aus einer landesweiten Fallstudie, die mit drei Schlüsselmomenten aus Ende 2014 verwoben ist, um kritisch die Hoffnungen und Perspektiven des Querschnittsthemas Nachhaltigkeit (CCP) in australischen Schulen zu beleuchten. Diese Schlüsselmomente – der IPCC 5. Sachstandsbericht (Intergovernmental Panel on Climate Change, 2014), der Abschluss des UN-Dekades Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005–2014 (UNDESD) und die Veröffentlichung des Berichts der australischen Regierung zur Überprüfung des australischen Lehrplans: Endbericht (Donnelly & Wiltshire, 2014) – verdeutlichen sowohl die Notwendigkeit gesellschaftlicher Veränderungen in Richtung Nachhaltigkeit als auch die Schwierigkeiten, Nachhaltigkeitslernen in australische Schulen zu integrieren. Die in diesem Artikel vorgestellten Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass es zwar in einigen tasmanischen Schulen eine angemessene Unterstützung für das Nachhaltigkeits-CCP gibt, jedoch viele Bedenken bestehen, die eine effektive Integration von Nachhaltigkeit in den Lehrplan verhindern könnten. Besonders auffällig ist das begrenzte Verständnis oder die Fähigkeit der Lehrkräfte im Zusammenhang mit dem Nachhaltigkeits-CCP, was wahrscheinlich durch einen deutlichen Mangel an beruflicher Weiterbildung und Entwicklung verstärkt wird. Da zunehmend das Augenmerk auf die CCPs gerichtet ist, plädieren wir für strukturelle Veränderungen im Lehrplan sowie für eine verstärkte Unterstützung von Schulen und Lehrkräften, um das Nachhaltigkeitslernen effektiv in das australische Schulsystem einzuflechten.
Hill et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.