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Jüngste Studien zeigen die Bedeutung einer einzelnen Aminosäure, L-Arginin, als notwendiges Substrat für die durch aktivierte Makrophagen vermittelte zytotoxische Aktivität gegenüber Tumorzielzellen und die mikrobiostatischen Funktionen für Cryptococcus neoformans. Die vorliegenden Studien wurden durchgeführt, um die Rolle der L-Arginin-abhängigen Effektorfunktion von Makrophagen auf die mikrobiostatischen Effekte aktivierter Makrophagen auf den obligaten intrazellulären Protozoen Toxoplasma gondii zu bestimmen. Ein guanidino-methylierter Derivat von L-Arginin, NGmonomethyl-L-Arginin (NGMMA), ein kompetitiver Inhibitor des L-Arginin-abhängigen Effektorwegs, beseitigte praktisch den normalerweise starken mikrobiostatischen Effekt von Makrophagen auf Toxoplasma gondii, nachdem die Makrophagen in vitro durch IFN-gamma und LPS oder in vivo durch i.p. Injektion von abgetötetem Corynebacterium parvum aktiviert wurden. Die Zugabe von zusätzlichem L-Arginin zum Kulturmedium überwunden die Fähigkeit von NGMMA, die mikrobiostatische Wirkung von aktivierten Makrophagen auf Toxoplasma zu blockieren. Die Fähigkeit von NGMMA, die mikrobiostatische Kapazität von aktivierten Makrophagen für Toxoplasma gondii zu hemmen, korrelierte mit nahezu vollständiger Hemmung der Synthese von Nitrit, Nitrat und L-Citrullin aus L-Arginin. Daher scheint, wie auch im Fall von Tumorzielzellen und C. neoformans, die Synthese von anorganischen Stickstoffoxiden aus einem terminalen guanidino Stickstoffatom von L-Arginin für die murine zytotoxische, aktivierte Makrophagen vermittelte mikrobiostatische Kapazität für T. gondii von wesentlicher Bedeutung zu sein.
Adams et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.