Key points are not available for this paper at this time.
Der Erfolg der Transplantation mit reduzierter Intensitätsvorbereitung (RIC) hängt weitgehend von alloimmunologischen Effekten ab. Es ist entscheidend festzustellen, ob die Immunmodulation mit der Infusion von anti-T-Zell-Antikörpern die therapeutischen Vorteile der Transplantation beeinträchtigt. Wir untersuchten 1676 Erwachsene, die eine RIC-Transplantation aufgrund hämatologischer Malignome erhielten. Alle Patienten erhielten ein alkylierendes Mittel plus Fludarabin; 792 erhielten Allografts von einem menschlichen Leukozytentyp-Antenne-angepassten Geschwister, 884 von einem 7 oder 8 von 8 HLA-angepassten nicht verwandten Spender. Mittels Cox-Regression wurden die Ergebnisse nach in vivo T-Zell-Depletion (n = 584 Antithymozyten-Globulin ATG; n = 213 Alemtuzumab) mit T-Zell-repleten (n = 879) Transplantationen verglichen. Das akute GVHD im Gradi 2 bis 4 war bei Alemtuzumab geringer im Vergleich zu ATG oder T-Zell-repleten Regimen (19 % vs. 38 % vs. 40 %, p < .0001) und das chronische GVHD war niedriger mit Alemtuzumab und ATG-Regimen im Vergleich zu T-repleten Ansätzen (24 % vs. 40 % vs. 52 %, p < .0001). Allerdings war der Rückfall bei Alemtuzumab und ATG häufiger im Vergleich zu T-Zell-repleten Regimen (49 %, 51 % und 38 %, respektive, p < .001). Das krankheitsfreie Überleben war bei Alemtuzumab und ATG im Vergleich zu T-Zell-repleten Regimen niedriger (30 %, 25 % und 39 %, respektive, p < .001). Die entsprechenden Wahrscheinlichkeiten für das Gesamtüberleben lagen bei 50 %, 38 % und 46 % (p = .008). Diese Daten legen nahe, einen vorsichtigen Ansatz bei der routinemäßigen Anwendung der in vivo T-Zell-Depletion mit RIC-Regimen zu verfolgen.
Soiffer et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: