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Epilepsie ist ein wichtiges Gesundheitsproblem in Entwicklungsländern, wo ihre Prävalenz bei bis zu 57 pro 1000 Einwohnern liegen kann. Dieser Artikel überprüft die Epidemiologie der Epilepsie in Entwicklungsländern hinsichtlich ihrer Inzidenz, Prävalenz, Anfallstyp, Sterblichkeitsdaten und ätiologischen Faktoren. Die Prävalenz von Epilepsie ist besonders hoch in Lateinamerika und in mehreren afrikanischen Ländern, insbesondere in Liberia, Nigeria und der Vereinigten Republik Tansania. Parasitäre Infektionen, insbesondere Neurozystizerkose, sind wichtige ätiologische Faktoren für Epilepsie in vielen dieser Länder. Weitere Gründe für die hohe Prävalenz sind intrakranielle Infektionen bakteriellen oder viralen Ursprungs, perinatale Hirnschäden, Kopfverletzungen, toxische Agenzien und erbliche Faktoren. Viele dieser Faktoren sind jedoch vermeidbar oder modifizierbar, und die Einführung geeigneter Maßnahmen zu deren Bekämpfung könnte zu einem erheblichen Rückgang der Inzidenz von Epilepsie in Entwicklungsländern führen.
Senanayake et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.