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Die jüngsten Entwicklungen in der Multimedia- und Virtual-Reality-Technologie ermöglichen es, Wasserressourcen mit dem Realismus zu untersuchen, der mit Standortuntersuchungen verbunden ist, sowie mit den „Was-wäre-wenn“-Analysefähigkeiten, die in Simulationssystemen üblich sind. Das vorgeschlagene Wasserqualitätsmanagementsystem in virtueller Realität basiert auf der realistischen Darstellung eines Einzugsgebiets in drei Dimensionen und berücksichtigt grafisch basierte Wasserqualitätsmodelle. Der Benutzer kann im Ästuarbereich fliegen, gehen und tauchen, Infrastruktursysteme (einschließlich Verschmutzer und nicht verschmutzende Einrichtungen) manipulieren und die Ergebnisse dieser Aktionen in Echtzeit und in drei Dimensionen visualisieren. Die Schnittstelle dieses Systems folgt vielen Richtlinien für Videospiele. Tatsächlich wurde Virtual Tejo, ein Prototyp, der zu Illustrationszwecken für das Tejo-Ästuar entwickelt wurde, erfolgreich von mehreren tausend Nutzern in einer spielähnlichen Umgebung genutzt. Die geplante Erweiterung des Systems ins Internet wird die Grundlage bieten, um die Hypothese zu testen, dass Systeme zur Wasserqualitätsüberwachung in virtueller Realität Entscheidungsträger unterstützen und die Bürgerbeteiligung an der Planung von Wasserressourceninfrastrukturen erleichtern können.
Câmara et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.