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ZIELE: Wir haben bewertet: a) ob die Häufigkeit der Variablenmessung die Leistung des Pediatric Risk of Mortality (PRISM) Scores beeinflussen könnte; b) ob die Messhäufigkeit physiologischer Variablen zwischen einzelnen pädiatrischen Intensivstationen (ICUs) variierte, und c) wenn ja, wie viel dieser Variabilität institutionellen und patientenbezogenen Faktoren zugeschrieben werden konnte. DESIGN: Prospektive Kohortenstudie. SETTING: Sechzehn pädiatrische ICUs, ausgewählt nach ihrer Vielfalt. PATIENTEN: aufeinanderfolgende Aufnahmen (n = 5.415). INTERVENTIONEN: Keine. MEASUREMENTS UND HAUPTERGEBNISSE: Zunächst wurde die Messhäufigkeit der 14 physiologischen Variablen im PRISM Score in das logistische Regressionsmodell aufgenommen, das das Mortalitätsrisiko vorhersagte. Die Messhäufigkeit war nicht signifikant, weder allein noch in Wechselwirkung mit dem PRISM-Score. Zweitens wurde das Vorhandensein oder Fehlen der Messung jeder physiologischen Variablen in das logistische Modell unter Verwendung von Indikatorvariablen aufgenommen; keine war signifikant. Schließlich wurde der Beitrag der einzelnen pädiatrischen ICUs und Patientfaktoren zur Erklärung der Variabilität in der Häufigkeit der Messung physiologischer Variablen durch eine lineare Regressionsanalyse untersucht. In dieser Analyse wurde die Trennung der Schwere der Erkrankung von der Messhäufigkeit erreicht, indem der PRISM-Score aus den ersten 4 Stunden und die Messhäufigkeiten aus den Stunden 5 bis 24 berechnet wurden. Insgesamt konnten 70,22 % (r2) der Variabilität der Messhäufigkeit durch die im linearen Regressionsmodell enthaltenen Faktoren erklärt werden. Die einzelnen ICUs machten insgesamt nur 6,23 % der erklärten Variabilität aus, und kein einzelnes Krankenhaus machte mehr als 1,44 % der Variabilität aus. Weitere Variablen, die positiv mit der Messhäufigkeit korreliert waren, umfassten das Vorhandensein oder Fehlen eines pädiatrischen Intensivmediziners und ob die Einrichtung ein Kinderkrankenhaus war oder nicht. Variablen, die negativ mit der Messhäufigkeit korreliert waren, umfassten größere ICUs und Assistenzärzte, die der ICU zugewiesen waren. FAZIT: Obwohl die Messhäufigkeit mit Faktoren auf der Einheitsebene assoziiert ist, ist ihr Beitrag zur Gesamvariabilität gering und dürfte die Genauigkeit oder Zuverlässigkeit des PRISM Scores nicht beeinflussen. Es ist unwahrscheinlich, dass es routinemäßige Verzerrungen gibt, die mit Unterschieden in der Messhäufigkeit der PRISM-Variablen innerhalb des Spektrums der aktuellen Pflegepraxis verbunden sind.
Pollack et al. (Mo,) haben diese Frage untersucht.