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Mit einer asymmetrischen Farbabgleichtechnik haben wir die wahrgenommenen Veränderungen in der Sättigung und dem Farbton von farbigen Stimuli bei unterschiedlichen Exzentrizitäten innerhalb der zentralen 25 Grad der menschlichen Retina bei neun farbnormalen Probanden gemessen. Ein konusgegensätzliches Vektormodell wurde verwendet, um die Aktivität der L-M- und S-(L+M)-Kanäle zu berechnen. Die Ergebnisse zeigen, dass ein großer Teil der Veränderungen in Sättigung und Farbton, die mit zunehmender retinaler Exzentrizität auftreten, durch eine verringerte Aktivität des L-M-Kanals gespiegelt wird. Im Vergleich dazu unterliegt der Beitrag des S-Konus-gegensätzlichen Systems innerhalb der zentralen 20 Grad relativ geringen Änderungen. Darüber hinaus fanden wir auch, dass die Veränderungen in Sättigung und Farbton sich in Bezug auf ihre Variation im Farbraum und ihre Variation mit der Stimulusgröße unterscheiden. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass wahrgenommene Veränderungen in Sättigung und Farbton größtenteils durch die Reduktion der Aktivierung des L-M-Konusgegensatzkanals vermittelt werden, es jedoch sein könnte, dass Sättigung und Farbton unterschiedlichen retinalen und/oder kortikalen Einflüssen unterliegen, die zu ihren unterschiedlichen Größenabhängigkeiten in der peripheren Retina beitragen.
McKeefry et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.