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Rekombinantes unmethylisiertes heterogenes nukleäres Ribonukleoprotein-Teilchen (hnRNP) Protein A1 wurde enzymatisch von der Kernprotein/Histon-Protein-Methylase I Rajpurohit, Lee, Park, Paik und Kim (1994) J. Biol. Chem. 269, 1057-1082 methylisiert, und der Einfluss der Methylierung auf mehrere physiochemische Eigenschaften wurde untersucht. Die relative Bindungsaffinität des methylisierten und unmethylisierten Proteins A1 zu Nukleinsäuren war ziemlich unterschiedlich. Dies wurde durch das Elutionsverhalten des Proteins A1 auf einer einfachsträngigen DNA/Zellulose-Säule beobachtet; die NaCl-Konzentration, die erforderlich war, um das gebundene Protein A1 freizusetzen, betrug 0,59 M für das methylisierte und 0,63 M für das unmethylisierte. Bei Anwendung von Isoelektrofokussierung wurden die pI-Werte der methylisierten und unmethylisierten Proteine mit 9,41 und 9,48, respektive, festgestellt. Die maximale Fluoreszenzquenching des Proteins A1 in Anwesenheit von Coliphage MS2-RNA betrug 40 % mit methylisiertem und 45 % mit unmethylisiertem Protein. Als beide Spezies von Protein A1 einer kontrollierten Trypsinverdauung unterzogen wurden, betrug t1/2 des methylisierten Proteins 1,31 min und des unmethylisierten 1,63 min. Der Unterschied in ihren t1/2-Werten war in Anwesenheit von MS2-RNA deutlich größer; 2,4 min für das erste und 4,3 min für das letzte, was darauf hinweist, dass die methylisierte Spezies von der RNA weniger stabilisiert wurde als das unmethylisierte. Alle oben genannten Ergebnisse deuteten konsequent darauf hin, dass die Bindungseigenschaft des hnRNP-Proteins A1 an einfachsträngige Nukleinsäuren nach seiner Arginin-Methylierung signifikant reduziert war. Die biologische Bedeutung dieser Beobachtung wird diskutiert.
Rajpurohit et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.