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Es gab reichlich Spekulationen, aber sehr wenig Forschung über die Rolle des Fernsehens im Leben von Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Diese Studie verglich die Nutzung von Fernsehen und anderen Medien in Stichproben von Kindern mit ADHS und nicht überwiesenen Kindern. Es wurde berichtet, dass Kinder mit ADHS mehr Fernsehen schauen, ein Unterschied, der teilweise durch demografische und umweltbezogene Merkmale erklärt wird. Kinder mit ADHS wurden auch als mehr Fernseheraffin beschrieben und zeigen ein höheres Engagement in fernsehbezogenen Aktivitäten, während sie weniger Freude am Lesen hatten und weniger in lesebezogene Aktivitäten involviert waren. Es gab jedoch keine Unterschiede zwischen den diagnostischen Gruppen in Bezug auf das wöchentliche Lesen, und das wöchentliche Lesen war nicht mit dem Fernsehkonsum bei Kindern mit ADHS verbunden. Die Ergebnisse deuten auf eine komplexe Beziehung zwischen Fernsehkonsum und ADHS hin, die in vorheriger Forschung und populären Kommentaren nicht anerkannt wurde, und legen nahe, dass die Forschung zum Fernsehkonsum von Kindern mit ADHS Umwelt- und Entwicklungskontexte berücksichtigen sollte.
Acevedo‐Polakovich et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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