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HINTERGRUND: Basierend auf empirischen Beweisen wird angenommen, dass eine persönliche Vorgeschichte von Nicht-Melanom Hautkrebs (NMSC) ein Risikofaktor für andere Krebserkrankungen sein könnte. Andere vermuten, dass NMSC ein Marker für eine hohe kutane Vitamin D-Synthese sein könnte und daher umgekehrt mit dem Risiko anderer Malignome assoziiert ist. Um diese unterschiedlichen Ansichten zu versöhnen, führten wir eine systematische Überprüfung durch, um die Assoziation zwischen NMSC und dem anschließenden Risiko anderer Krebserkrankungen zu bestimmen. METHODEN: Bibliografische Datenbanken wurden bis März 2009 durchsucht. Studien wurden einbezogen, wenn ausreichend Informationen vorlagen, um das Risiko der Entwicklung anderer Krebserkrankungen nach NMSC abzuschätzen. Die Studien wurden unabhängig in doppelter Ausfertigung geprüft und die Meinungsverschiedenheiten wurden im Konsens gelöst. ERGEBNISSE: Von den 21 einbezogenen Studien berichteten 15 über die Assoziation zwischen NMSC und dem Risiko aller anderen Krebserkrankungen zusammen. NMSC war signifikant mit einem erhöhten Risiko für eine andere Malignität unter Kohortenstudien basierend auf Krebsregisterdaten assoziiert: zusammenfassendes relatives Risiko (SRR), 1.12; 95% Konfidenzintervall (CI), 1.07-1.17; n = 12 Studien) und solche mit Daten auf individueller Ebene (SRR, 1.49; 95% CI, 1.12-1.98; n = 3). In stratifizierten Analysen der Registerstudien hielt diese Assoziation für sowohl Plattenepithelkarzinome (SRR, 1.17; 95% CI, 1.12-1.23; n = 7) als auch Basalzellkarzinome (SRR, 1.09; 95% CI, 1.01-1.17; n = 7) und sowohl Männer (SRR, 1.14; 95% CI, 1.09-1.20; n = 12) als auch Frauen (SRR, 1.10; 95% CI, 1.04-1.15; n = 12) true. FAZIT: Starke, konsistente Beweise zeigen, dass eine persönliche Vorgeschichte von NMSC mit einem erhöhten Risiko verbunden ist, andere Malignome zu entwickeln. AUSWIRKUNG: Aus unbekannten Gründen kann NMSC ein Risikofaktor für andere Krebserkrankungen sein.
Wheless et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.
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