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Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) zeigen Berichten zufolge eine veränderte funktionale Konnektivität im Gehirn. Während die vorhandene Forschung überwiegend männliche Proben untersucht hat, sind geschlechtsspezifische Unterschiede in der funktionalen Organisation bei ASS nur unzureichend charakterisiert. Diese Studie hatte zum Ziel, die sexuelle Heterogenität der interindividuellen funktionalen hierarchischen Organisationsähnlichkeit bei ASS zu erforschen. Ruhende funktionale Magnetresonanztomographie-Daten aus der Autism Brain Imaging Data Exchange-Datenbank, einschließlich 284 Männer/65 Frauen mit ASS und 340 männlichen/119 weiblichen neurotypischen Kontrollen (NCs), wurden in dieser Studie verwendet. Eine gemeinsame Einbettungsmethode wurde verwendet, um die funktionalen Konnektome von Individuen in einen gemeinsamen Konnektivitätsraum einzubetten, und die interindividuelle funktionale hierarchische Organisationsähnlichkeit wurde innerhalb jeder Gruppe weiter berechnet. Eine zweifaktorielle Varianzanalyse (ANOVA) wurde verwendet, um die sexuelle Heterogenität in der funktionalen hierarchischen Organisationsähnlichkeit bei ASS zu untersuchen. Signifikante Interaktionseffekte zwischen Diagnose und Geschlecht auf die funktionale hierarchische Organisationsähnlichkeit wurden im Standardmodusnetzwerk, im frontoparietalen Netzwerk, im subkortikalen Netzwerk, im dorsalen Aufmerksamkeitsnetzwerk und im undefinierten Netzwerk beobachtet. Die prädiktive Analyse der Symptombeschwerden zeigte, dass die funktionale hierarchische Organisationsähnlichkeit von Hirnregionen mit signifikanten Interaktionseffekten zwischen Diagnose und Geschlecht die sozialen Interaktionsstörungen bei männlichen ASS-Patienten vorhersagen kann, während diese Beziehung bei weiblichen ASS-Patienten nicht festgestellt wurde. Diese Ergebnisse betonen die sexuelle Heterogenität der funktionalen hierarchischen Organisation bei ASS und unterstreichen die Notwendigkeit, Geschlechtsunterschiede in zukünftigen Studien zu ASS zu berücksichtigen.
Gao et al. (Mi.) haben diese Frage untersucht.
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