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Gesundheitsbezogene Situationen stellen eine besondere Herausforderung für das Bedürfnis dar, Gerechtigkeit, Sinn und Kontrolle im Leben zu finden. Diese Studie weist auf die reichen und vielfältigen Möglichkeiten hin, wie Attributionen an Gott in Versuche integriert werden, bedeutungsvolle Weltansichten aufrechtzuerhalten und mit der Welt umzugehen. Eine Stichprobe von 124 Studierenden wurde mit vier gesundheitsbezogenen Situationen konfrontiert, die verantwortliches oder verantwortungsloses Verhalten darstellten, gefolgt von einem positiven oder negativen Ergebnis. Anschließend antworteten sie auf Fragen zu kausalen und Bewältigungsattributionen. Wie vorhergesagt, waren die Attributionen an den Willen Gottes, die Liebe Gottes und die Wut Gottes in nicht bedingten/ungerechten, positiven Ergebnis- und negativen Ergebnis-Situationen jeweils höher. Die Attributionen an den Willen Gottes schienen eine wohlwollende, externe, alternative Erklärung zu Zufallsattributionen darzustellen. Die Ergebnisse unterstützen auch die Ansicht, dass Menschen sich in Stresssituationen häufiger an Gott wenden, um Unterstützung zu erhalten, als ihn als moralischen Führer oder als Antidot für eine ungerechte Welt zu betrachten. Im Allgemeinen unterstreichen diese Ergebnisse die Notwendigkeit einer weiteren Integration religiöser Konzepte in die allgemeine Literatur zu Attribution und Bewältigung.
Pargäment et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
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