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Dieser Artikel versucht, die Auswirkungen der Ausgaben des Wohlfahrtsstaates auf die Säuglingssterblichkeitsraten zu verstehen. Die Säuglingssterblichkeit wurde wegen ihrer Bedeutung als sozialer Indikator und ihrer vermeintlichen Empfindlichkeit gegenüber staatlichem Handeln über einen kurzen Zeitraum ausgewählt. Länder-Fixed-Effects-Modelle werden verwendet, um festzustellen, dass öffentliche Gesundheitsausgaben einen signifikanten Einfluss auf die Senkung der Säuglingssterblichkeitsraten haben, unabhängig von anderen Faktoren wie der wirtschaftlichen Entwicklung, und dass dieser Effekt über einen Zeitraum von fünf Jahren kumulativ ist. Ein Nettoeffekt der Gesundheitsausgaben wird ebenfalls festgestellt, selbst wenn der Ausgabenniveau im Jahr der Outcome-Messung kontrolliert wird (um spurious effects oder umgekehrte Kausalität zu berücksichtigen). Staatliche Ausgaben beeinflussen die Säuglingssterblichkeit sowohl durch soziale als auch durch medizinische Mechanismen. Dieser Artikel zeigt auch, dass der Einfluss der Staatsausgaben je nach institutioneller Struktur des Wohlfahrtsstaates variieren kann. Schließlich testet diese Studie auf strukturelle Brüche in der Beziehung zwischen Gesundheitsausgaben und Säuglingssterblichkeit und findet in diesem Zeitraum keine.
Conley et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.