Key points are not available for this paper at this time.
Die Aktivität der Muskel-sympathischen Nerven (MSNA) wurde mit dem Anteil des Körperfetts (%BF) bei Männern korreliert. Da MSNA typischerweise niedriger und %BF höher bei Frauen ist, testeten wir, ob diese Beziehung auf Frauen verallgemeinert werden kann. Da viszerales Bauchfett bei Männern möglicherweise für die erhöhte sympathische Aktivität verantwortlich ist, nahmen wir an, dass ein geschätztes Taillen-zu-Oberschenkel-Verhältnis (W/T) positiv mit MSNA bei beiden Geschlechtern korrelieren und die höhere MSNA bei Männern erklären würde. Mikroneurographie, Hydrodensitometrie und W/T-Messungen wurden bei 14 Männern und 14 Frauen mit einer großen Spanne von %BF und W/T durchgeführt. Regressionsanalysen zeigten positive Korrelationen zwischen MSNA und %BF bei Männern (r = 0.55, P = 0.04) und bei Frauen (r = 0.63, P = 0.02), ohne Unterschiede in den Steigungen der Regressionslinien, jedoch mit einem höheren Schnittpunkt bei Männern (P < 0.01). Wenn die Geschlechter zusammengefasst wurden, korrelierten MSNA und W/T (r = 0.68, P < 0.0001); diese positive Korrelation wurde auch bei Männern gefunden (r = 0.57, P = 0.04), jedoch nicht so stark bei Frauen (r = 0.49, P = 0.07). Eine vorwärts gerichtete schrittweise multiple Regressionsanalyse unter Verwendung von %BF, W/T, Geschlecht und Alter zeigte, dass W/T der primäre Faktor war, der mit MSNA in Verbindung steht (R2 = 0.46); die anderen Faktoren waren keine unabhängigen Prädiktoren. Es wird geschlossen, dass %BF mit MSNA sowohl bei Männern als auch bei Frauen verbunden ist, aber dass die Regressionslinie bei Frauen aufgrund niedrigerer MSNA-Niveaus nach unten verschoben ist. W/T ist ein besserer Korrelat von MSNA als %BF und erklärt teilweise die höhere MSNA bei Männern. Diese Ergebnisse könnten für das Risiko von kardiovaskulären und metabolischen Erkrankungen, die mit abdominaler Fettleibigkeit verbunden sind, von Bedeutung sein.
Jones et al. (Donnerstag) haben diese Frage untersucht.