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In diesem Papier analysieren wir die Argumentationen, die Menschen verwenden, um ihr Verhalten im Hinblick auf das kollektive Umwelt- und Gesundheitsrisiko der städtischen Luftqualität zu erklären und zu rationalisieren. Wir stützen uns auf eine empirische Studie über die öffentliche Wahrnehmung von Luftverschmutzung, um eine Reihe von ‚Motive-Vokabularien‘ oder Diskursen zu identifizieren, die dazu dienen, die Verantwortung für Handlungen vom Individuum auf andere Gruppen zu verschieben. Wir betrachten, inwieweit jedes dieser ‚Vokabularien‘ als eine Form von Schuldzuweisung interpretiert werden kann, und ziehen Schlussfolgerungen, die unsere Analyse mit weiteren relationalen und moralischen Spannungen verbinden. Unsere Analyse legt nahe, dass Schuld, obwohl sie konzeptionell mächtig ist, unter empirischer Prüfung ins Stocken gerät. Auf dieser Grundlage plädieren wir für eine sensiblere Lesart der Verantwortungsdiskurse in akademischen Debatten und Untersuchungen. Schlussfolgerungen und politische Implikationen werden entwickelt, die unsere Interpretation mit der (Konfrontation) weiterer relativer und moralischer Spannungen verknüpfen, die kollektive Risikosituationen kennzeichnen.
Bickerstaff et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
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