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Die Kontrolle über kanal-spezifische Linienformen und Verzweigungsquotienten in der Photodissociation ist erreichbar, indem ein Molekül mit zwei intensiven cw-Lasern bestrahlt wird, deren relative Phase nicht genau definiert sein muss. Die Kontrolle resultiert aus der quantenmechanischen Interferenz zwischen nichtlinearen Wegen, die durch die intensiven Felder induziert werden, innerhalb derer die relative Laserphase sich aufhebt. Die Interferenz und damit die Produkterträge können durch Ändern der relativen Frequenzen und Intensitäten der beiden Laser manipuliert werden. In diesem Papier wird diese Theorie der Hochfeldkontrolle entwickelt und Berechnungen zur Photodissociation von Na2 werden vorgestellt. Die Kontrolle über die Produkterträge ist umfangreich, selbst mit Einbeziehung der Rotationszustände. Zum Beispiel kann das Verzweigungsverhältnis zwischen den Produkten Na(3s)+Na(3p) und Na(3s)+Na(4s) um das Zehnfache variieren, wenn die Frequenzen abgestimmt werden.
Chen et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.