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Diese Studie charakterisiert das klinisch-pathologische Spektrum von lymphoproliferativen Erkrankungen, die die Brustwarze und/oder den Warzenhof betreffen. Morphologische, immunhistochemische, molegulargenetische und klinische Merkmale von 58 Proben von 56 Patienten wurden analysiert. Sie wurden als kutane lymphoide Hyperplasie (CLH, n = 44); andere benigne lymphoide Infiltrate (OBLI, n = 8); peripheres T-Zell-Lymphom, nicht näher spezifiziert (n = 1); Fälle mit überlappenden Merkmalen von CLH und B-Zell-Lymphom (n = 3), wobei einer aus Spindelzellen bestand, neu diagnostiziert. Kutane lymphoide Hyperplasien infiltrate waren dicht, hauptsächlich aus B-Zellen bestehend, die Follikel mit Keimzentren (GC) bildeten. Kutane lymphoide Hyperplasie zeigte häufig Merkmale, die auf eine Malignität hindeuten, wie z.B. koaleszierende Follikel mit nicht polarisierten Keimzentren ohne Mantelzonen sowie verwischte Infiltrate lymphoider Zellen, die in Kollagen (oft als "indische Reihen"), glatte Muskulatur, Gefäßwände und Nervenscheiden eindringen. Nur zwei kutane lymphoide Hyperplasien traten erneut auf; ansonsten sind alle Patienten gesund (Durchschnittsnachbeobachtungszeit 62 Monate). Monoklonale Umstellungen des Immunglobulin schweren Ketten-Gens wurden in fünf und des T-Zell-Rezeptor Gamma-Gens in zwei kutanen lymphoiden Hyperplasien mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR) nachgewiesen, aber auch die Patienten hatten einen guten Verlauf. In 47 % der Fälle wurde Borrelia burgdorferi mittels Polymerase-Kettenreaktion und/oder Serologie nachgewiesen, von denen eine monoklonal war. Wir schließen, dass kutane lymphoide Hyperplasie die häufigste lymphoproliferative Erkrankung der Brustwarze ist, die klinisch selten erkannt und häuftig histologisch als Lymphom überdiagnostiziert wird.
Boudová et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.
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