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Diese Studie hatte zum Ziel, die Zusammenhänge zwischen den Leistungen von Oberschülern in Naturwissenschaften und Mathematik, den Einstellungen zu MINT und dem Geschlecht zu untersuchen. Die Teilnehmer der Studie waren 446 Schüler öffentlicher Oberschulen (240 weiblich, 206 männlich) aus zwei Städten in der Türkei. Es handelte sich um Schüler der 10., 11. und 12. Klasse, die aus zwei verschiedenen Schularten ausgewählt wurden, nämlich aus einer Anatolischen Religionsoberschule und einer Anatolischen Oberschule. Das Strukturgleichungsmodell (SEM) wurde verwendet, um die Beziehungen zwischen den Variablen der Studie zu bestimmen. Es wurde festgestellt, dass die mathematischen und naturwissenschaftlichen Leistungen signifikant positiv mit den Einstellungen der Schüler zu Mathematik und Naturwissenschaften assoziiert sind, jedoch negativ mit den Einstellungen der Schüler zu Ingenieurwesen und Technologie. Andererseits wurden keine signifikanten Zusammenhänge zwischen den 21. Jahrhundert-Kompetenzen und sowohl mathematischen als auch naturwissenschaftlichen Leistungen gefunden. Die Ergebnisse zeigten auch, dass weibliche Schüler höhere Leistungen in Mathematik und Naturwissenschaften erzielten als männliche Schüler. Allerdings hatten männliche Schüler mehr Interesse an Ingenieurstudiengängen. Die Ergebnisse der Studie implizieren auch die Bedeutung des indirekten Effekts der Einstellungen zu MINT auf die Beziehung zwischen den Leistungen der Schüler und dem Geschlecht.
Yerdelen-Damar et al. (Sat.) untersuchten diese Frage.
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