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Die mütterliche Sterblichkeit ist ein wichtiger Indikator für die Leistung von Gesundheitssystemen. Um die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert ist, zu bewältigen, ist eine vielschichtige Perspektive erforderlich. In diesem Editorial präsentieren wir acht Studien, die sich aus verschiedenen Perspektiven mit der mütterlichen Gesundheit befassen, einschließlich Epidemiologie, sozialer Unterstützung, Technologie und Innovation. Insbesondere diskutieren wir den pandemiebedingten Anstieg der mütterlichen Sterblichkeit in Brasilien, ethnische Ungleichheiten in der schweren mütterlichen Morbidität in den USA, die Vorteile sozialer Unterstützung bei postpartaler Depression in Polen und die negativen Auswirkungen von mütterlicher Fettleibigkeit in Nigeria. Darüber hinaus erörtern wir auch Studien zur vaskulären Dysfunktion bei hypertensiven Schwangerschaften, die Auswirkungen der Pandemie auf Schwangerschaften in Louisiana, die Entwicklung eines kostengünstigen Uterusballon-Tamponade-Kits für postpartale Blutungen und die Anwendung von KI zur Vorhersage von Entbindungsergebnissen. Gemeinsam betonen wir die Notwendigkeit einer umfassenden, multidisziplinären Strategie zur Reduzierung der mütterlichen Sterblichkeit und zur Verbesserung der Versorgung weltweit.
Tan et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.