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ZIELSETZUNG: Obwohl die Wirksamkeit von Meditationsinterventionen bei Erwachsenen untersucht wurde, sind die Auswirkungen von Meditationsbehandlungen bei Jugendlichen relativ unbekannt. Wir haben empirische Studien zu den gesundheitsbezogenen Effekten von sitzenden meditativen Praktiken, die bei Jugendlichen im Alter von 6 bis 18 Jahren in schulischen, klinischen und gemeinschaftlichen Rahmen umgesetzt wurden, systematisch überprüft. METHODEN: Eine systematische Überprüfung elektronischer Datenbanken (PubMed, Ovid, Web of Science, Cochrane Reviews Database, Google Scholar) wurde von 1982 bis 2008 durchgeführt, wobei eine Stichprobe von 16 empirischen Studien zu sitzenden Meditationsinterventionen bei Jugendlichen erhoben wurde. ERGEBNISSE: Die Meditationsmodalitäten umfassten Achtsamkeitsmeditation, transzendentale Meditation, achtsamkeitsbasierte Stressreduktion und achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie. Die Studienproben setzten sich hauptsächlich aus Jugendlichen mit bestehenden Erkrankungen wie leicht erhöhtem Blutdruck, Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung und Lernbehinderungen zusammen. Studien, die physiologische Ergebnisse untersuchten, bestanden fast ausschließlich aus Teilnehmern afroamerikanischer/ schwarzer Herkunft. Die mittleren Effektgrößen waren leicht kleiner als die aus Erwachsenengruppen und lagen für physiologische Ergebnisse zwischen 0,16 und 0,29 sowie für psychosoziale/behaviorale Ergebnisse zwischen 0,27 und 0,70. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Sitzmeditation scheint eine effektive Intervention zur Behandlung von physiologischen, psychosozialen und behavioralen Zuständen bei Jugendlichen zu sein. Aufgrund der aktuellen Einschränkungen sind sorgfältig konstruierte Forschungsansätze erforderlich, um unser Verständnis von Sitzmeditation und deren zukünftiger Anwendung als effektive Behandlungsmodalität bei jüngeren Bevölkerungsgruppen zu vertiefen.
Black et al. (2009) haben diese Frage untersucht.
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