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Zusammenfassung Der atmosphärische Druck ist ein kritischer Parameter in der Technologie des Global Navigation Satellite System (GNSS), um die zenithale hydrostatische Verzögerung (ZHD) zu berechnen. Da der Referenzdruck normalerweise nicht auf der Höhe der GNSS-Empfangsantenne liegt, ist eine vertikale Korrektur des Druckwerts unvermeidlich. Diese Arbeit verwendete die ERA‐Interim-Daten, um ein Gittermodell für eine solche Korrektur zu entwickeln, indem ein neuer Parameter eingeführt wurde. Anschließend wurden die ERA‐Interim- und Radiosondendaten verwendet, um das neu erstellte Modell zusammen mit zwei weiteren modernen vertikalen Korrekturmethoden (die in dieser Arbeit als das auf virtueller Temperatur (T v ) basierende Modell und das auf Temperatur (T 0 ) basierende Modell bezeichnet werden) zu bewerten. Darüber hinaus wurden die Bewertungen in zwei Fällen durchgeführt, in denen die gemessenen meteorologischen Daten verfügbar bzw. nicht verfügbar waren. Die Ergebnisse zeigen, dass das T v -basierte Modell und das T 0 -basierte Modell in einigen eisbedeckten Regionen (z.B. der Antarktis, dem Qinghai-Tibet-Plateau und Grönland) Einschränkungen aufweisen können, während das in dieser Arbeit entwickelte Gittermodell diese Schwächen nicht aufweist. Für die Ergebnisse der vier verschiedenen in dieser Arbeit entwickelten Bewertungen (bewertet mit den ERA‐Interim- oder Radiosondendaten, mit oder ohne die gemessenen meteorologischen Daten) zeigt das Gittermodell immer die höchste Präzision unter diesen drei Modellen, und das T 0 -basierte Modell hat eine höhere Genauigkeit als das T v -basierte Modell. Darüber hinaus fand diese Arbeit heraus, dass das T v -basierte Modell große Unsicherheiten aufweisen kann, wenn die Höhenunterschiede der Korrektur groß sind, während das Gittermodell weiterhin anwendbar ist.
Yao et al. (Freitag) untersuchten diese Frage.