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ZIELE: In den letzten Jahren wurde festgestellt, dass Mikroverkalkungen, die in Routinemammographien identifiziert wurden, mit kardiometabolischen Erkrankungen bei Frauen assoziiert sind. Hier wollten wir die Assoziation von Mikroverkalkungen und anderen mammografischen Merkmalen mit dem Risiko für kardiometabolische Erkrankungen und der Mortalität in einer großen Screening-Kohorte systematisch bewerten und einen möglichen genetischen Beitrag verstehen. METHODEN UND ERGEBNISSE: Diese Studie umfasste 57.867 Frauen aus einer prospektiven mammografischen Screening-Kohorte in Schweden (KARMA) und 49.583 Schwestern. Diagnosen und Mortalität von kardiometabolischen Erkrankungen sowie Medikamente wurden durch Verknüpfung mit schwedischen Bevölkerungsregistern extrahiert, wobei nahezu keine fehlenden Daten vorlagen. In der kardiometabolischen phänotypenweiten Assoziationsstudie fanden wir heraus, dass eine höhere Anzahl von Mikroverkalkungen mit einem erhöhten Risiko für multiple kardiometabolische Erkrankungen assoziiert war, insbesondere bei Frauen mit bereits bestehenden kardiometabolischen Erkrankungen. Im Gegensatz dazu waren dichte Brüste mit einer niedrigeren Inzidenz kardiometabolischer Erkrankungen assoziiert. Wichtig ist, dass wir ähnliche Assoziationen bei Schwestern von KARMA-Frauen beobachteten, was auf eine potenzielle genetische Überlappung zwischen mammografischen Merkmalen und kardiometabolischen Merkmalen hindeutet. Schließlich beobachteten wir, dass das Vorhandensein von Mikroverkalkungen mit einer erhöhten kardiometabolischen Mortalität bei Frauen mit bereits bestehenden kardiometabolischen Erkrankungen assoziiert war (Hazard Ratio und 95% Konfidenzintervall: 1,79 1,24-2,58, P = 0,002), während wir solche Effekte bei Frauen ohne kardiometabolische Erkrankungen nicht fanden. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Wir fanden heraus, dass mammografische Merkmale mit kardiometabolischem Risiko und Mortalität assoziiert sind. Unsere Ergebnisse stärken die Auffassung, dass eine Kombination aus mammografischen Merkmalen und anderen Risikofaktoren für Brustkrebs ein neuartiges und kostengünstiges Werkzeug zur Beurteilung der kardiometabolischen Gesundheit bei Frauen, die sich einem mammografischen Screening unterziehen, darstellen könnte.
Graßmann et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.