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Biodiversität ist ein aufkommendes Thema in Wissenschaft, Gesellschaft und, mehr kürzlich, in der Bildung. Es gibt keine einzelne Definition von Biodiversität, die in allen Situationen angemessen ist. Sowohl die Wissensbasis als auch die Wertebasis der Biodiversität sind variabel und fraglich. Aufgrund dieser Eigenschaften ist Biodiversität ein interessantes Vehikel, um Wissenschaft und Gesellschaft zu verbinden und die normativen Grundlagen von 'Wissenschaft-in-der-Werdung' zu untersuchen. Basierend auf einer 3-jährigen Studie erkundet dieses Papier die Schnittstelle zwischen Wissenschaftsausbildung und Umweltbildung und präsentiert einen Rahmen, um das Potenzial der Umweltbildung der Biodiversität zu nutzen. Es werden mehrere Bausteine skizziert, um die Biodiversität für Lernende bedeutungsvoll zu machen. Es wird argumentiert, dass aus der Perspektive der Umweltbildung die unklar definierte Natur der Biodiversität ein nützliches Merkmal ist. Biodiversität erneuert den Diskurs über Naturschutzfragen, indem sie verschiedene Gruppen in der Gesellschaft zusammenbringt, die nach einer gemeinsamen Sprache suchen, um Naturschutzfragen im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit zu erörtern. Die daraus resultierende Debatte lässt den sozial-wissenschaftlichen Streitcharakter von 'Wissenschaft-in-der-Werdung' zu Tage treten. Die Teilnahme an einem solchen Streit ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, über ein hochrelevantes, umstrittenes, emotional belastetes und diskutierbares Thema an der Schnittstelle von Wissenschaft, Technik und Gesellschaft zu lernen.
Weelie et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.