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Eine unzureichende Jodversorgung während der Schwangerschaft führt zu Schäden am fetalen Gehirn, die bis zur Mitte der Schwangerschaft irreversibel sind, es sei denn, rechtzeitige Interventionen können die begleitende maternale Hypothyroxinemie korrigieren. Selbst milde bis moderate maternale Hypothyroxinemie kann zu suboptimaler neurodevelopment führen. Diese Übersicht konzentriert sich hauptsächlich auf Jod und die Ökonomie der Schilddrüsenhormone bis zur Mitte der Schwangerschaft, einem Zeitraum, in dem die Mutter die einzige Quelle für das sich entwickelnde Gehirn des Fetus ist. Der zerebrale Kortex des Fetus ist auf das maternale Thyroxin (T4) angewiesen, um das 3',3,5-Tri-iodothyronin (T3) für die Bindung an nukleäre Rezeptoren und die biologische Wirksamkeit zu produzieren. Maternale Hypothyroxinemie zu Beginn der Schwangerschaft ist potenziell schädlich für die Gehirnentwicklung des Fetus. Direkte Beweise stammen aus Experimenten mit Tieren: Selbst eine relativ milde und vorübergehende Hypothyroxinemie während der Kortikogenese, die größtenteils vor der Mitte der Schwangerschaft beim Menschen stattfindet, beeinflusst die Migration von radialen Neuronen, die sich dauerhaft in heterotopischen Standorten innerhalb des Kortex und Hippocampus niederlassen. Verhaltensdefekte wurden ebenfalls festgestellt. Der Konzeptus bringt wichtige frühe Veränderungen in der Ökonomie der maternalen Schilddrüsenhormone mit sich, die die Menge an T4, die sekretiert wird, praktisch verdoppeln, was einen entsprechenden Anstieg der Verfügbarkeit von Jod erfordert, von 150 auf 250-300 Mikrogramm Iod pro Tag. Frauen, die in der Lage sind, ihre T4-Produktion zu Beginn der Schwangerschaft nicht zu steigern, stellen eine Risikobevölkerung dar, Kinder mit neurologischen Behinderungen zu bekommen. Da ein milder bis moderater Jodmangel immer noch die weit verbreitetste Ursache für maternale Hypothyroxinemie ist, kann die Geburt vieler Kinder mit Lernbehinderungen verhindert werden, indem Frauen empfohlen wird, so früh wie möglich in der Schwangerschaft, oder wenn möglich, noch früher, Jodpräparate einzunehmen, um sicherzustellen, dass ihr Bedarf an Jod gedeckt ist.
Escobar et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.
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