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ZIEL: Dieser Kommentar integriert erfolgreiche Strategien zur Implementierung von Screenings, die in vier Institutionen in den Vereinigten Staaten angewendet wurden, sowie das gesammelte Wissen von internationalen Fachleuten darüber, wie man wichtige Fachkräfte und die Verwaltung einbindet, um eine Kultur des Screenings zu schaffen. METHODEN: Wie in der klinischen Praxis ist es zunächst notwendig, die Geschichte des Patienten, potenzielle Ressourcen und was ihn motiviert, um koordinierte, sinnvolle Maßnahmen zu ergreifen, zu kennen. Die Einführung eines umfassenden Programms für das Screening weist Ähnlichkeiten mit der klinischen Versorgung auf, erfordert jedoch auch zusätzliche Einblicke und ein Verständnis dafür, was Einrichtungen motiviert, Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Bestimmte Verhaltensweisen, die auf die Werte bestimmter Berufe und die Einrichtung abgestimmt sind, werden beschrieben, um die Wahrscheinlichkeit der Programmausführung zu erhöhen. Sobald wichtige Fachkräfte und die Verwaltung den Wert des Screenings verstehen und nicht vorher, wird ein Plan zur Implementierung des Screenings erstellt. ERGEBNISSE: Seit den 1990er Jahren wurden unsere Screening-Programme erfolgreich in vier Umgebungen implementiert: drei NCI-designierte umfassende Krebszentren und ein Gemeinschaftskrankenhaus. Es wird geschätzt, dass mehr als 15.000 krebserkrankte ambulante Patienten auf Belastungen und krebsbedingte Probleme gescreent wurden. Diese Programme haben gezeigt, dass biopsychosoziale Screening-Programme in stark frequentierten ambulanten Krebsambulanzen als Teil der standardmäßigen klinischen Versorgung integriert werden können. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Screening beinhaltet eine Intervention, die Auswirkungen auf Patienten, klinische Systeme, die Institution und die Personalstärke der psychosozialen Anbieter hat. Die Bereitstellung begrenzter Ressourcen und das aktive Engagement wichtiger Fachkräfte und der Verwaltung werden nur erfolgen, wenn die Beteiligten ein klares Verständnis der Vorteile für sie haben. Die Implementierung eines Screening-Programms führt zu einem Kulturwandel, der nicht nur Zeit in Anspruch nimmt, sondern aktives Engagement, Geduld und Ausdauer erfordert.
Loscalzo et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.
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