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Diese Arbeit untersucht, wie auditive und vibrotaktile Feedbackinformationen im Kontext der Bewertung der Geigenqualität integriert werden. Fünfzehn Geiger bewerteten drei Geigen nach vier Kriterien - "Reicher Klang", "Laut und Kraftvoll", "Lebendig und Reaktionsschnell" sowie "Vergnügen" - während eines perceptuellen Experiments. Die Geiger bewerteten die Geigen zunächst jeweils einzeln unter drei experimentellen Bedingungen: (1) Spielen, (2) Anhören (gespielt von einem professionellen Spieler) auf aktive Weise, indem sie die Noten auf einem isolierten Hals durch Fingern eingaben, (3) wie (2), jedoch mit vibrotaktilem Feedback am isolierten Hals. Anschließend wurden die Geiger gebeten, die Geigen durch paarweise Vergleiche unter Bedingung (3) zu bewerten: Jede Geige wurde mit sich selbst gepaart, wobei die Vibrationsintensität des isolierten Halses entweder die ursprüngliche oder die halbe war. Der erste Teil des Experiments zeigte, dass die Beurteilung "Laut und Kraftvoll" durch das Vorhandensein von Vibrationen beeinflusst wurde, da die Geigen unter Bedingung (3) lauter bewertet wurden als unter (2). Im zweiten Teil wurden die Geigen mit dem ursprünglichen Vibrationslevel am isolierten Hals positiver bewertet als mit halber Intensität, für alle Kriterien außer "Lebendig und Reaktionsschnell". In Übereinstimmung mit der sensorischen Interaktion blieb das Maß der Verstärkung für die Geigen relativ konstant.
Wollman et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.
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