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Zweck dieser systematischen Übersichtsarbeit war es, die Auswirkungen staatlicher Interventionen auf Erwerbsarmut zu untersuchen und Variationen in deren Definition über verschiedene Studien hinweg zu erkunden. Gemäß den PRISMA 2020-Richtlinien analysierte diese Übersichtsarbeit die bestehende Literatur zur Wirksamkeit staatlicher Interventionen bei der Verringerung von Erwerbsarmut. Die Recherche umfasste 18 elektronische Datenbanken und beinhaltete Artikel, die von 2010 bis 2023 veröffentlicht wurden. Vierzehn Studien wurden ausgewählt, die 46 Analyseeinheiten umfassten. Die Ergebnisse zeigen eine vielfältige Palette von Ergebnissen, wobei staatliche Interventionen positive, negative und bidirektionale Auswirkungen auf Erwerbsarmut aufwiesen. Steuervergünstigungen erwiesen sich als besonders effektiv, insbesondere der Working Tax Credit (WTC) und der Child Tax Credit (CTC) im Vereinigten Königreich (UK), obwohl ihre Wirksamkeit je nach Familienstruktur variierte. Andere Interventionen wie Sozialversicherungsprogramme zeigten ebenfalls vielversprechende Ergebnisse, während einige Interventionen, einschließlich Arbeitslosengeld und bestimmter bedingter Geldtransfers, mit einer erhöhten Erwerbsarmut assoziiert waren. Diese Übersichtsarbeit hebt auch signifikante definitionsbezogene Unterschiede in der Literatur zur Erwerbsarmut hervor, die auf unterschiedlichen Konzeptualisierungen und Messmethoden beruhen. Diese Ergebnisse unterstreichen die komplexen Wechselwirkungen zwischen politischen Maßnahmen und demografischen Faktoren bei der Bekämpfung von Erwerbsarmut. Die Implikationen für politische Entscheidungsträger umfassen die Notwendigkeit maßgeschneiderter, kontextspezifischer Interventionen und eines ganzheitlichen Evaluationsansatzes, der sowohl kurzfristige Ergebnisse als auch langfristige sozioökonomische Auswirkungen berücksichtigt.
Seo et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.