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ZUSAMMENFASSUNG Einige Forschungsergebnisse unterstützen die Vorstellung, dass das Lernen von Studierenden weitgehend von den Prüfungen, die absolviert werden, beeinflusst wird. Andere Arbeiten deuten darauf hin, dass die Situation komplexer ist. Diese Arbeit konzentriert sich auf die Art des Lernens, die in der medizinischen Ausbildung erforderlich ist, und die Bedingungen, die für dessen Entstehung notwendig sind. Es wird argumentiert, dass, sobald dies geklärt ist, der Einfluss von Prüfungen dann untersucht werden kann. Die kognitive Psychologie legt nahe, dass die effiziente Abrufung von Wissen die Speicherung von Informationen über den Abrufkontext zusammen mit den Fakten, die erinnert werden sollen, erfordert, und dass das Abrufen in neuen Kontexten wahrscheinlicher ist, wenn kognitive Strukturen erheblich miteinander vernetzt sind. Diese Arbeit präsentiert Beweise, die zeigen, dass Medizinstudierende diese Art des Lernens, hier Elaborierung genannt, entwickeln können, aber nur unter bestimmten curricularen Bedingungen, insbesondere wenn sie ihre Aufgabe als eine der Verknüpfung abstrakter Informationen und konkreter Erfahrungen sehen. Elaboriertes Lernen findet sogar dann statt, wenn die Prüfungsanordnung traditionell ist. Es wird geschlossen, dass Studierende nicht angemessen lernen, weil die notwendigen curricularen Bedingungen nicht erfüllt sind, und nicht aufgrund der Prüfungsanordnungen. Bildungsplaner müssen einen ganzheitlichen Curriculumansatz verfolgen und können nicht erwarten, dass angemessenes Lernen allein durch Änderungen der Prüfungsanordnungen erzeugt wird.
Colin Coles (Tue,) untersuchte diese Frage.