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HINTERGRUND: Die häusliche Sauerstofftherapie (HOT) verbessert das Überleben von Patienten mit hypoxämischer chronischer Lungenerkrankung. Die meisten Patienten, die für HOT evaluiert werden, sind ehemalige oder aktive Raucher. Sauerstoff beschleunigt die Verbrennung, und Rauchen kann das Risiko von Brandverletzungen und Feuergefahren erhöhen; daher wird es in vielen Ländern als Kontraindikation für HOT angesehen. Es gibt jedoch Unterschiede in den Praktiken und Richtlinien zu diesem Thema. Diese multidisziplinäre schwedische Arbeitsgruppe hatte zum Ziel, die potenziellen Vorteile und Risiken des Rauchens im Zusammenhang mit HOT zu überprüfen, einschließlich medizinischer, praktischer, rechtlicher und ethischer Überlegungen. METHODEN: Die Arbeitsgruppe der Schwedischen Gesellschaft für Atemmedizin besteht aus 15 Mitgliedern aus der Atemmedizin, Pflege, dem Medizinrecht und der Ethik. Die Wirksamkeit von HOT und die mit dem Rauchen verbundenen negativen Risiken sowie praktische, rechtliche und ethische Überlegungen wurden überprüft, was zu fünf allgemeinen Fragen und vier PICO (Population-Intervention-Vergleich-Ergebnis) Fragen führte. Die Stärke jeder Empfehlung wurde gemäß der GRADE (Grading of Recommendation Assessment, Development and Evaluation) Methodik bewertet. ERGEBNISSE: Allgemeine Fragen zu den praktischen, rechtlichen und ethischen Aspekten von HOT wurden diskutiert und im Dokument zusammengefasst. Die PICO-Fragen führten zu Empfehlungen zur Beurteilung, Behandlung und Nachverfolgung von Rauchern im Zusammenhang mit HOT, ob HOT Personen angeboten werden sollte, die die Eignungskriterien erfüllen, aber weiterhin rauchen, ob eine bestimmte Dauer der Rauchentwöhnung berücksichtigt werden sollte, bevor die Eignung für HOT bewertet wird, und zur Identifizierung von Bereichen für weitere Forschung. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Mehrere Faktoren müssen bei der Nutzen-Risiko-Bewertung von HOT bei aktiven Rauchern berücksichtigt werden. Ein systematischer Ansatz wird vorgeschlagen, um Gesundheitsfachkräfte bei der Bewertung von HOT im Zusammenhang mit Rauchen zu unterstützen.
Ahmadi et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.