Key points are not available for this paper at this time.
Dieser Artikel untersucht, wie die Formalisierung von Institutionen und innere Beschränkungen die Ergebnisse internationaler Zusammenarbeit und Verhandlungsprozesse beeinflussen – insbesondere in einem regionalen Kontext wie der Europäischen Union (EU) oder der Gemeinschaft der Südostasiatischen Staaten (ASEAN). Durch die Untersuchung verschiedener Formen der institutionellen Struktur entlang des formalen-informellen Kontinuums bewertet diese Studie deren Einfluss auf die Erfolge und Misserfolge intergouvernementaler Verhandlungsprozesse. Während einige Wissenschaftler die Bedeutung des institutionellen Rahmens für Verhandlungsergebnisse betont haben, gab es bisher keine systematische Analyse der Auswirkungen institutioneller Variationen auf den tatsächlichen Verhandlungsprozess. Dieses Projekt präzisiert, unter welchen Bedingungen inländische Akteure Regierungen einschränken und wie diese Bedingungen von institutionellen Strukturen abhängen. Ich analysiere den Einfluss institutioneller Variationen, wobei ich mich auf Verhandlungsversagen und Pattsituationen konzentriere, um ein Rahmenmodell zu entwickeln, das die verschiedenen Verhandlungssituationen unterscheidet und um deren Einfluss auf die Möglichkeit erfolgreicher Verhandlungsergebnisse zu verstehen. Das zentrale Argument hebt die Notwendigkeit hervor, nuanciertere Verbindungen zwischen institutionellem Design, inländischen Beschränkungen und dem Formalisierungsgrad zu verstehen, um die Wahrscheinlichkeit von Erfolg oder Misserfolg intergouvernementaler Verhandlungsprozesse zu verstehen.
Hartmut Lenz (Fr,) hat diese Frage untersucht.