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In dieser Studie wurden 108 Universitätsstudenten (54 Männer und 54 Frauen) jeweils in zwei 8-minütigen dyadischen Problemlöse-Interaktionen aufgezeichnet: (1) gleichgeschlechtlich und (2) gemischten Geschlechts. Geschulte Beobachter kodierten die Interaktionen für das gleichzeitige, momentweise Blick- und Sprechverhalten beider Interaktionspartner. Die MANOVA-Ergebnisse für drei Dyadentypen (Mann/Mann, Frau/Frau und Mann/Frau), die anhand von 10 Dyaden-Blick/Sprech-Variablen gemessen wurden, zeigten, dass F/F-Dyaden mehr wechselseitigen Blick/wechselseitige Sprache und wechselseitigen Blick/wechselseitige Stille aufwiesen als M/M- oder M/F-Dyaden. F/F-Dyaden zeigten weniger einen Blick/gleiches Gespräch und wechselseitliches Abwenden/einen Blick als M/M- oder M/F-Dyaden. Es wurden keine Unterschiede zwischen M/M- und M/F-Dyaden bei irgendeiner Variablen gefunden. Analysen der individuellen Veränderungswerte von gleichgeschlechtlichen zu gemischten Dyaden zeigten, dass die Frauen in den M/F-Dyaden sich dem männlichen Verhalten in dieser Dyaden-Bedingung anpassten, während die Männer unverändert blieben. Die Ergebnisse werden im Hinblick auf die Theorie der Sprachakkommodation diskutiert.
Mulac et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.
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