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Wir berichten über die Entdeckung des Huntingtin-interagierenden Proteins I (HIP-I), das spezifisch an das N-terminal von humanem Huntingtin bindet, sowohl im Zwei-Hybrid-Screen als auch in in vitro Bindungsexperimenten. Für die In-vivo-Interaktion ist ein Proteinbereich stromabwärts des Polyglutamin-Streifens in Huntingtin entscheidend. Das durch den Zwei-Hybrid-Screen isolierte HIP1 cDNA kodiert ein 55 kDa Fragment eines neuartigen Proteins. Mit einem affin-purifizierten polyklonalen Antikörper, der gegen rekombinantes HIP-I gerichtet ist, wurde in Gehirnextrakten durch Westerblot-Analyse ein Protein mit 116 kDa nachgewiesen. Die vorhergesagte Aminosäuresequenz des HIP-I-Fragmentes zeigt signifikante Ähnlichkeit zu Zytoskelett-Proteinen, was darauf hindeutet, dass HIP-I und Huntingtin eine funktionelle Rolle in den Zellfilament-Netzwerken spielen. Das HIP1-Gen ist in verschiedenen Hirnregionen auf niedrigem Niveau ubiquitär exprimiert. HIP-I ist im menschlichen Gehirn angereichert, kann jedoch auch in anderen menschlichen Geweben sowie im Mausgehirn nachgewiesen werden. HIP-I und Huntingtin verhalten sich während der subzellulären Fraktionierung nahezu identisch, und beide Proteine sind in den membranhaltigen Fraktionen angereichert.
Wanker et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.
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