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Ein Tiermodell der rheumatoiden Arthritis kann bei männlichen Lewis-Ratten durch eine einzige intradermale Injektion von flüssigem Paraffin, das tote Mycrobacterium tuberculosis (MT-Adjuvans) enthält, in die planare Fläche des rechten Hinterfußes hervorgerufen werden. In der vorliegenden Studie verwendeten wir dieses Tiermodell, um die Veränderungen in der Expression von Leber-Cytochrom P450 (CYP) Enzymen während der Entwicklung der Arthritis zu untersuchen. Schwellungen des mit MT-Adjuvans injizierten Hinterfußes traten zunächst 1-8 Tage nach der Injektion auf. Danach wurde die Schwellung allmählich bis zu 13 Tage später schwerer und hielt sich bis zu 25 Tage. Schwellungen des anderen Hinterfußes wurden ebenfalls nach 12 Tagen beobachtet und wurden allmählich bis zu 15 Tage schwerer, wobei die schwere Schwellung bis zu 25 Tage anhielt. Die Genexpressionsniveaus und Enzymaktivitäten der Leber-CYP 3A und CYP2B Subfamilienenzyme waren 1, 12 und 25 Tage nach der MT-Adjuvans-Injektion signifikant verringert im Vergleich zu den entsprechenden zeitlich passenden Kontrollen. Die Abnahmen der Genexpressionsniveaus und Aktivitäten aller untersuchten Enzyme korrelierten eng mit den Zunahmen der Expressionsniveaus der entzündlichen Zytokine Tumornekrosefaktor (TNF)-α, Interleukin (IL)-1α, Interleukin-1β und Interleukin-6, die in der Leber produziert wurden. Alle vorliegenden Befunde zeigen, dass die Leber-CYP3A und CYP2B Subfamilienenzyme während der Entwicklung der MT-Adjuvans-induzierten Arthritis verringert sind und deuten weiter darauf hin, dass die Abnahmen von der Produktion entzündlicher Zytokine in der Leber abhängen.
Sanada et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.