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Ziel: Die Unterschiede im Verabreichungsmodus, in der Tagesdosis und in der Katheterspitzenlage bei pädiatrischen Patienten, die intrathekales Baclofen (ITB) Pumpen mit Spastik plus Dystonie im Vergleich zu Spastik allein verwenden, zu untersuchen. Methoden: Eine Einzelzentrum-Querschnittsstudie wurde durchgeführt, indem retrospektive Daten aus elektronischen Krankenakten gesammelt wurden. Demografische und diagnostische Informationen wurden ermittelt, und es wurden Patienten mit Spastik mit oder ohne Dystonie verglichen. Die Daten wurden auf Gruppendifferenzen mithilfe eines zweiseitigen t-Tests nach Student analysiert. Kategorische Daten wurden auf Gruppendifferenzen mithilfe des χ 2-Tests nach Pearson analysiert. Ergebnisse: Insgesamt erfüllten 137 Patienten die Kriterien. Die Mehrheit (114) hatte Spastik plus Dystonie, während nur 23 als Spastik allein dokumentiert wurden. Einfache kontinuierliche Dosierung war der häufigste Verabreichungsmodus, während flexible Dosierung mehr als doppelt so häufig bei Spastik plus Dystonie im Vergleich zu Spastik allein verwendet wurde (42 % vs. 17 %). Patienten mit Spastik plus Dystonie hatten auch mehr rostrale Katheterspitzenlagen. Schlussfolgerungen: Obwohl dies anecdotal besprochen wurde, bestätigt diese Studie die Annahme, dass Patienten mit Spastik plus Dystonie höhere Dosisanforderungen haben im Vergleich zu denen mit Spastik allein. Obwohl es keine klaren Standards für die Behandlung dieser Patienten gibt, sind sie oft auf höhere tägliche Dosen angewiesen, benötigen eher die flexible Dosierungsmethode und haben höhere Katheterplatzierungen. Dennoch gibt es nur wenige Studien, die Verbesserungen der Dystonie mit der Verwendung von ITB zeigen. Im Allgemeinen würden diese Patienten von der Entwicklung universeller Standardisierungen sowie der Bestätigung profitieren, dass dies eine geeignete Behandlung ist.
Gober et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.