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Messungen der Meerestemperatur (SST) können durch Satellitenmikrowellenradiometrie unter allen Wetterbedingungen außer Regen durchgeführt werden. Mikrowellen dringen mit geringer Dämpfung in Wolken ein und geben einen ununterbrochenen Blick auf die Meeresoberfläche. Dies ist ein deutlicher Vorteil gegenüber Infrarotmessungen der SST, die durch Wolken blockiert werden. Vergleiche mit Ozeanbojen zeigen eine quadratische Mittelwertabweichung von etwa 0,6 Grad C, die teilweise auf die räumlich-zeitliche Stichprobenanpassung zwischen Satellit und Boje sowie den Unterschied zwischen der Oberflächentemperatur des Ozeans und der Gesamttemperatur zurückzuführen ist. Mikrowellen-SST-Retrievals bieten Einblicke in eine Reihe von Bereichen, einschließlich tropischer Instabilitätswellen, Dynamik der marinen Grenzschicht und der Vorhersage der Hurrikanintensität.
Wentz et al. (Freitag) haben diese Frage untersucht.