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ZIEL: Die Beteiligung der Patienten an der Behandlungsplanung wird in der Psychiatrie zunehmend befürwortet. Das Modell der "Gemeinsamen Entscheidungsfindung" (Shared Decision Making, SDM) wird als vielversprechende Methode zur Einbeziehung von Patienten in medizinische Entscheidungen und zur Verbesserung gesundheitsbezogener Ergebnisse vorgeschlagen. In der vorliegenden Studie sollten die Durchführbarkeit und die Effekte von SDM für stationäre Patienten mit Schizophrenie bewertet werden. METHODEN: Randomisierte kontrollierte Studie zum Vergleich eines SDM-Programms mit der Routineversorgung (n = 107). ERGEBNISSE: Die untersuchte Intervention war für die meisten Patienten durchführbar und erforderte nicht mehr Zeit der Ärzte. Die Patienten in der Interventionsgruppe verfügten über ein besseres Wissen über ihre Erkrankung (P = 0,01) und hatten ein höheres empfundene Engagement in medizinische Entscheidungen (P = 0,03). Die Intervention erhöhte die Nutzung von Psychoedukation (P = 0,003). FAZIT: Das Teilen medizinischer Entscheidungen mit akut erkrankten stationären Patienten mit Schizophrenie ist in vielen Fällen möglich und verbessert wichtige Behandlungsansätze. Dies könnte helfen, diese Patientengruppe zu entstigmatisieren und die mit Schizophrenie verbundenen gesundheitlichen Ergebnisse zu verbessern.
Hamann et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.
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