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Diese Studie bewertete die Auswirkungen von Breitspektrumantibiotika auf die gastrointestinalen (G.I.) Hefeflora des Menschen und korrelierte die Ergebnisse mit den aus einem Mausmodell der G.I. Kolonisation durch Candida albicans gewonnenen Befunden. Wir untersuchten prospektiv 46 erwachsene Krebspatienten, die eines von fünf Breitspektrumantibiotika (Ceftriaxon, Ceftazidim, Ticarcillin-Clavulansäure, Imipenem-Cilastatin und Aztreonam) als Therapie gegen Infektionen erhielten. Eine quantitative Untersuchung der Hefekolonisation der Stühle wurde zu Beginn, am Ende der Antibiotikabehandlung und eine Woche nach Abbruch der Therapie durchgeführt. Antibiotika mit anaerober Aktivität (Ticarcillin-Clavulansäure) oder hohen G.I. Konzentrationen (Ceftriaxon) verursachten einen höheren und anhaltenderen Anstieg der G.I. Kolonisation durch Hefen als Antibiotika mit geringer anaerober Aktivität (Ceftazidim und Aztreonam) oder einer niedrigen G.I. Konzentration (Imipenem-Cilastatin). Diese Ergebnisse waren ähnlich zu denen, die mit einem Mausmodell der G.I. Kolonisation durch C. albicans, das dieselben Antibiotika beinhaltete, erzielt wurden. Daher könnte das Mausmodell nützlich sein, um die Hefekolonisation des menschlichen G.I. Trakts zu bewerten.
Samonis et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.