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Eine neuroanatomische Beschreibung der Legasthenie war schwer fassbar, teilweise aufgrund der komplexen kognitiven Natur der Legasthenie. Menschen mit Legasthenie haben unterschiedlich ausgeprägte Beeinträchtigungen der Lesefähigkeiten, die mündliche und schriftliche Sprachnetzwerke (Lesen) aktivieren. Obwohl die Ergebnisse für den inferioren parietalen Lobus, das inferioren Frontallappen und das Kleinhirn in den Studien relativ konsistent waren, zeigen diese Studien auch, dass die anatomischen Muster der Ergebnisse je nach den Lesefähigkeiten, die die Legasthenie charakterisieren, variieren. Die Anzahl und die Wahrscheinlichkeit atypischer anatomischer Befunde in mündlichen und/oder schriftlichen Sprachsystemen scheinen mit dem Muster der Beeinträchtigungen in den Maßzahlen der Phonologie, Orthographie und Flüssigkeit verbunden zu sein. Ein umfassendes neurobiologisches Verständnis der Legasthenie wird von Studien an legasthenischen Individuen mit homogenen Wahrnehmungs-, kognitiven und genetischen Hintergründen abhängen.
Mark A. Eckert (Do,) hat diese Frage untersucht.