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Zusammenfassung Die ‚Rahmung‘ von beruflichen Aspirationen und Erwartungen wird durch eine longitudinale Studie von 13‐ bis 16‐Jährigen untersucht. Der relative Einfluss von Geschlecht, sozialer Klasse und Region auf die Entwicklung von beruflichen Aspirationen und Erwartungen wird bewertet, zusammen mit einer Untersuchung der Stabilitätsniveaus zwischen 13 und 16 Jahren. Während männliche und weibliche Jugendliche zu sehr geschlechtsspezifischen Berufen tendieren, werden Vorstellungen über die Eignung von Berufen bereits in relativ jungem Alter gebildet, und die Gesamtveränderungen sind recht gering. Die bivariate Analyse hebt den Einfluss von Geschlecht, Region, sozialer Klasse und akademischer Leistung auf berufliche Aspirationen hervor. Eine multiple Regression wird verwendet, um den relativen Einfluss von Faktoren zu bewerten, die mit Variationen in den Statusniveaus der beruflichen Aspirationen verbunden sind: Nach Kontrolle der erwarteten akademischen Leistungen wurde festgestellt, dass andere Faktoren keinen signifikanten Einfluss auf berufliche Aspirationen haben. Diese Ergebnisse legen nahe, dass der Einfluss von Region und sozialer Klasse über minderwertige akademische Leistungen wirkt und dass Bemühungen, die beruflichen Horizonte junger Menschen zu erweitern, bereits vor dem Einstieg in die weiterführende Schule beginnen müssen.
Furlong et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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