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In diesem Papier untersuchen wir die Treiber des Aufstiegs der Drittmittel-Finanzierung (TPF) in der Investoren-Staat-Schiedsgerichtsbarkeit. TPF beinhaltet, dass Finanzierer die Rechtskosten eines Investitionsvertraganspruchs gegen einen Souveränstaat übernehmen im Austausch für einen Anteil an einer eventuellen Schiedsentscheidung. Bestehende Forschung hat hervorgehoben, wie TPF die Ungerechtigkeiten verschärfen kann, die bereits in einem Rechtsregime verankert sind, das zu Gunsten privater Interessen gewichtet ist, indem es den Zugang der Investoren zur Finanzierung ihrer Rechtsansprüche erhöht, aber die Faktoren, die zu TPF geführt haben, sind wenig verstanden. Wir argumentieren, dass Finanzialisierung hilft zu erklären, sowohl die Verbreitung als auch die Merkmale von TPF. Insbesondere deutet die in diesem Papier präsentierte Evidenz darauf hin, dass das große Angebot an investierbarem Kapital, das nach profitablen Investitionsmöglichkeiten sucht, zur Erklärung des Anstiegs von TPF beiträgt. Die Analyse bietet die Grundlage für breitere Propositionalen und eine Forschungsagenda über die Weisen, in denen Finanzialisierung die Logik eines internationalen Rechtsregimes verändert und die Interessen verschiedener privater Akteure in Einklang bringt, was beides das Verhältnis zwischen öffentlichem und privatem Sektor in der Investoren-Staat-Schiedsgerichtsbarkeit verändern und deren Legitimität beeinflussen kann.
Dafe et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.
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