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Primärer Leberkrebs, insbesondere das hepatozelluläre Karzinom (HCC), bleibt weltweit eine bedeutende Erkrankung. Es gehört zu den drei häufigsten Ursachen für Krebstode in der asiatisch-pazifischen Region aufgrund der hohen Prävalenz seiner wichtigsten ätiologischen Erreger, chronische Hepatitis-B-Virus (HBV) und Hepatitis-C-Virus (HCV) Infektionen. In dieser Region ist die Inzidenz von HCC in den letzten Jahrzehnten stabil geblieben. Höheres Alter ist ein wichtiger Risikofaktor; die Inzidenz steigt stark nach dem 40. Lebensjahr. Es gibt eine männliche Prävalenz, mit einem Verhältnis von Männern zu Frauen von 3:1, außer bei älteren Japanern mit gleicher Geschlechtsinzidenz oder weiblicher Überzahl. In den meisten asiatisch-pazifischen Ländern macht die chronische HBV-Infektion 75-80% der Fälle aus; Japan, Singapur und Australien/Neuseeland sind Ausnahmen aufgrund einer höheren Prävalenz der HCV-Infektion. Trotz Fortschritten in der Chirurgie, Lebertransplantation und neueren pharmazeutischen/biologischen Therapien hat sich die Überlebensrate in den letzten Jahrzehnten nur geringfügig verbessert, was auf eine frühere Diagnose ('Lead-Time-Bias') zurückzuführen sein könnte. Die Mehrheit der Patienten präsentiert sich mit fortgeschrittenen Erkrankungen, was die Chance auf eine kurative Behandlung verringert. Die Bedeutung von HCC könnte in zwei bis drei Jahrzehnten abnehmen, wenn die Prävalenz der chronischen HBV-Infektion aufgrund der universellen HBV-Impfprogramme, die Ende der 1980er Jahre in den meisten asiatisch-pazifischen Ländern umgesetzt wurden, abnimmt und aufgrund der verringerten Inzidenz der medizinischen Übertragung von HCV. Allerdings könnte die Übertragung von HCV durch Drogenkonsum, sowie die steigende Prävalenz von Fettleibigkeit und Diabetes, die beide unabhängige Risikofaktoren für HCC sind, diesen Rückgang teilweise wettmachen.
Yuen et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.