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HINTERGRUND: Denguefieber ist eine von Arthropoden übertragene Viruskrankheit, die durch das Denguevirus (DENV) verursacht wird und von Aedes-Mücken übertragen wird. Die Nordostregion Brasiliens ist durch eine der höchsten Dengueraten des Landes gekennzeichnet und gilt zudem als die ärmste Region. Hier wollten wir räumliche Cluster mit dem höchsten Denguerisiko identifizieren und das zeitliche Verhalten der Inzidenzrate sowie die Auswirkungen sozialer Determinanten auf die Übertragungsdynamik der Krankheit im Nordosten Brasiliens analysieren. METHODEN: Dies ist eine ökologische Studie, die mit allen bestätigten Denguefällen im Nordosten Brasiliens zwischen 2014 und 2017 durchgeführt wurde. Die Daten wurden aus dem Nationalen Informationssystem für meldepflichtige Krankheiten (SINAN) und dem Brasilianischen Institut für Geographie und Statistik (IBGE) extrahiert. Lokale empirische Bayessche Modelle, Moran-Statistiken und räumliche Scan-Statistiken wurden angewendet. Der Zusammenhang zwischen der Dengueinzidenzrate und sozialen Determinanten wurde mit Moran's bivariater Korrelation getestet.ERGEBNISSE: Insgesamt wurden im Nordosten während des Studienzeitraums 509.261 Denguefälle bestätigt, 53,41 % davon konzentrierten sich in den Bundesstaaten Pernambuco und Ceará. Die räumliche Analyse zeigte eine heterogene Verteilung der Denguefälle in der Region, mit den höchsten Raten an der Ostküste. Vier Risikokluster wurden beobachtet, die 815 Gemeinden (45,45 %) umfassten. Zudem zeigten soziale Indikatoren im Zusammenhang mit Bevölkerungsdichte, Bildung, Einkommen, Wohnen und sozialer Verwundbarkeit eine räumliche Korrelation mit der Dengueinzidenzrate. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Diese Studie liefert Informationen zur räumlichen Dynamik von Dengue im Nordosten Brasiliens und deren Beziehung zu sozialen Determinanten und kann bei der Formulierung öffentlicher Gesundheitsrichtlinien zur Verringerung der Auswirkungen der Krankheit auf gefährdete Bevölkerungsgruppen verwendet werden.
Carmo et al. (Di,) untersuchten diese Frage.