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Die Forschung zur Neurorehabilitation bei Patienten mit traumatischer Hirnverletzung (TBI) zeigte, wie vestibuläre Rehabilitation (VR)-Behandlungen positive Auswirkungen auf mit einer Gehirnerschütterung verbundene Symptome haben, aber es wurden keine Studien bei Patienten mit schwerer TBI (sTBI) während der post-akuten intensiven Neurorehabilitation durchgeführt. Wir wollten diesen Effekt testen, indem wir die sensorbasierte Ganganalyse mit klinischen Bewertungsleitlinien kombinierten. Wir hypothetisierten, dass die Integration von VR in das post-akute Neurorehabilitationstraining die Gehqualität und die Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL) bei sTBI-Patienten verbessern könnte. Es wurde eine zweiarmige, einfach verblindete randomisierte kontrollierte Studie mit 8 Wochen Nachbeobachtung durchgeführt, bei der dreißig sTBI-Patienten, die ein 8-wöchiges Rehabilitationsprogramm durchliefen, entweder ein VR- oder ein herkömmliches Programm erhielten. Die Gehqualitätsparameter wurden mit körpermontierten magneto-inertialen Sensoren während instrumentierter linearer und nicht-linearer Gehtests erfasst. Ein 4X2 gemischtes Modell ANOVA wurde verwendet, um die Sitzungs−Gruppen-Interaktionen und Haupteffekte zu untersuchen. Patienten, die VR erhielten, zeigten Verbesserungen in den ADL und frühzeitige Verbesserungen in klinischen Bewertungen. Die sensorbasierte Bewertung der nicht-linearen Pfade hob signifikante VR-bezogene Verbesserungen der Gehgeschmeidigkeit über die Zeit hervor (p < 0.05), während beide Behandlungen unterschiedliche Verbesserungen in der Gehqualität zeigten. Die Integration von VR in die herkömmliche Neurorehabilitation ist eine geeignete Strategie zur Verbesserung der Gehgeschmeidigkeit und ADL bei sTBI-Patienten. Instrumentierte Protokolle werden weiter als zusätzliches Mittel gefördert, um die Wirksamkeit von Neurorehabilitationsbehandlungen zu quantifizieren.
Tramontano et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.