Die Analyse von EEG und Herzschlag-Dynamik bei 62 gesunden Freiwilligen zeigte die Existenz von raum-zeitlichen quasi-stabilen Mikrostaaten der funktionalen Gehirn-Herz-Achse in der efferenten Richtung.
Beobachtungsstudie (n=62)
Die Studie liefert Beweise für die Existenz von Gehirn-Herz-Mikrostaaten, die die efferente funktionale Richtung des zentralen autonomen Netzwerks darstellen.
Elektroenzephalografische (EEG) Mikrostaaten sind Gehirnzustände mit quasi-stabiler Kopfhaut-Topographie. Ob solche Zustände auf die Körperebene, das heißt, die peripheren autonomen Nerven, ausgeweitet werden, bleibt unbekannt. Wir haben die Hypothese aufgestellt, dass Mikrostaaten auf der Gehirn-Herz-Achse als funktioneller Zustand des zentralen autonomen Netzwerks bestehen. Daher kombinierten wir die EEG- und Herzschlag-Dynamik-Reihen, um den gerichteten Informationsfluss zu schätzen, der im Cortex entsteht und auf die sympathovagale und parasympathische Aktivitätse oszillationen abzielt und umgekehrt für die afferente funktionale Richtung. Die Daten stammten von zwei Gruppen von Teilnehmern: 36 gesunde Freiwillige, die einer kognitiven Arbeitslast durch mentale Arithmetik ausgesetzt waren, und 26 Teilnehmer, die physischen Stress durch einen Kälte-Druck-Test erlebten. Alle Teilnehmer waren zum Zeitpunkt der Studie gesund. Basierend auf statistischen Tests und Anpassungsbewertungen haben wir die Existenz von Mikrostaaten der funktionalen Gehirn-Herz-Achse nachgewiesen, mit Schwerpunkt auf dem zerebralen Cortex, da die Mikrostaaten aus EEG abgeleitet sind. Solche Mikrostaaten des Nervensystems sind raum-zeitliche quasi-stabile Zustände, die ausschließlich auf die efferente Gehirn-zu-Herz-Richtung verweisen. Wir haben Gehirn-Herz-Mikrostaaten nachgewiesen, die mit spezifischen experimentellen Bedingungen sowie Gehirn-Herz-Mikrostaaten assoziiert werden konnten, die nicht spezifisch für Aufgaben sind.
Catrambone et al. (Sam,) führten eine Beobachtungsstudie bei Gesunden (n=62) durch. Kognitive Arbeitslast und physischer Stress wurden am gerichteten Informationsfluss zwischen EEG und Herzschlag-Dynamik bewertet. Die Analyse von EEG und Herzschlag-Dynamik bei 62 gesunden Freiwilligen zeigte die Existenz von raum-zeitlichen quasi-stabilen Mikrostaaten der funktionalen Gehirn-Herz-Achse in der efferenten Richtung.