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Benzodiazepine werden seit Jahrzehnten als Erstlinientherapie für den Status epilepticus (SE) eingesetzt. Aus Gründen, die nicht vollständig verstanden sind, nimmt die Wirksamkeit von Benzodiazepinen mit zunehmender Dauer der Anfallaktivität ab. Dies zwingt die Kliniker häufig dazu, auf drastischere Behandlungsoptionen der zweiten und dritten Linie zurückzugreifen, die nicht immer erfolgreich sind. Die antikonvulsiven Eigenschaften von Benzodiazepinen werden durch γ-Aminobuttersäure Typ A (GABA(A)) -Rezeptoren vermittelt. Jahrzehntelange Forschung hat sich auf das Versagen der GABAergen Hemmung nach dem Einsetzen eines Anfalls als wahrscheinlichste Ursache für die Entwicklung einer Benzodiazepin-Resistenz während des SE konzentriert. Die Details der Defizite in der GABA(A)-Signalübertragung sind jedoch nach wie vor weitgehend unbekannt. Daher ist es notwendig, unser Verständnis der Mechanismen der Benzodiazepin-Resistenz zu verbessern, damit effektivere Strategien formuliert werden können. In dieser Übersicht diskutieren wir Beweise, die die Rolle einer veränderten GABA(A)-Rezeptorfunktion als Hauptursache für benzodiazepinresistentes SE sowohl beim Menschen als auch in Tiermodellen stützen. Wir befassen uns insbesondere mit der vorherrschenden Hypothese, die auf Veränderungen in der Anzahl und den Subtypen der GABA(A)-Rezeptoren sowie dem potenziellen Einfluss einer gestörten Chlorid-Homöostase im reifen Gehirn basiert.
Deeb et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.
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